Ok, wir bloggen hier über CoWorking in Leipzig aber erstmal sollte doch geklärt sein WAS CoWorking überhaupt ist.
Also ganz einfach könnte ich es mir machen indem ich einfach auf Wikipedia über CoWorking verlinke.
Oder ich lasse bewegte Bilder sprechen, wie dieses Video von The Hat Factory in San Francisco:
Oder ein Video vom Betahaus, einem CoWorking Space in der Hauptstadt:
So, jetzt habe ich noch immer nicht mit eigenen Worten gesagt was CoWorking ist, was auch schwer ist, denn in meinen Augen ist die Definition für jeden ein bisschen anders. Aber für mich ist CoWorking die Möglichkeit genau so zu arbeiten wie es zu mir passt und wie ich es mir wünsche. Ich kann selbst entscheiden, wann ich mich in soziale Interaktion stürze, wann ich hochkonzentriert bin, wann ich abschalte, wann ich mich ablenken lasse, wann ich nicht hingehe … und das alles in einem Umfeld das Arbeit und Leben wieder näher zusammenfinden lässt.
Jetzt wo es raus ist will ich auch von Euch hören: Was ist CoWorking für Euch, hinterlasst hier einfach einen Kommentar…

19 Responses
August 31st, 2009 at 20:42
[...] About Coworking [...]
September 1st, 2009 at 13:25
Ich will, wenn das Wetter schön ist, im Freien arbeiten können. Ich möchte außerdem mit Menschen arbeiten, die mal ganz was anderes machen als ich. Ich hoffe so besser über meinen Tellerrand hinaus schauen zu können.
Ich fände es schön, wenn man sich, an dem Platz an dem man arbeitet, auch wohl fühlt! Wo man entspannt arbeitet, versucht Stress zu vermeiden, Pausen einhält, sich gesund ernährt und wo mich jemand darauf hinweist, dass ich schon wieder total verspanne, seit Stunden am Rechner sitze und mit mir daraufhin ein paar passende Yogaübungen macht. Somit fände auch eine gewissen Gesundheitsprophylaxe statt. Ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit soll aktiv gefördert werden.
Ich kann mir für Eltern mit Kindern, die jeden Tag in den Space kommen, eine Kinderbetreuung vorstellen. Natürlich räumlich ausreichend getrennt.
Ich kann mir vorstellen, dass Coworking hilft Energie zu sparen, wenn wir Coworking Spaces auch auf dem Land installieren können und die Menschen nicht mehr so viel in die nächste Metropole fahren müssen. Ich kann mir vorstellen, dass wir durch Coworking für Angestellte, Mobbing und Depressionen reduzieren können. Coworking ist für mich der Motor fürs Bruttoinlandsprodukt und für das sogenannte “Bruttoglücksprodukt” unseres Landes.
September 1st, 2009 at 16:38
Coworking ist die Antwort auf unsere Schnelllebigkeit, auf unsere flexible Arbeitsmoral, auf den Netzwerkgedanken und vieles mehr…Für mich bedeutet es aber im Speziellen einen Austausch zu erleben.
Ich arbeite von zu Hause (noch) und schaffe es mich geradeso zu motivieren. Feste Arbeitszeiten kenne ich nicht und Ablenkung ist immer da. Wnn ich rausgehe, dann habe ich die Wahl in ein Café zu gehen- da ist es mir zu laut und unpersönlich, was für viele andere locations wie z.B. die Bücherei ebenfalls gilt.
Also: Hätte ich gerne einen Ort, der hilft mich zu motivieren, einen festen Rahmen wieder gibt (in Form von festen Zeiten, einem festen Ort, und versch. Leuten). Hier finde ich Gleichgesinnte, die genau wie ich freiberuflich arbeiten oder an anderen Projekten beteiligt sind und irgendwie was anderes suchen als ihren heimischen Schreibtisch jeden Tag.
Das sind einige der vielen Vorteile, die ich im Coworking-Prinzip sehe.
September 4th, 2009 at 11:47
hi, wie wäre es mit dem sublab als veranstaltungsort? schon mal da nachgefragt?
September 6th, 2009 at 10:36
Coworking ist für mich eine revolutionäre Bewegung! Sie gibt all jenen, die sich gegen festgefahrene Strukturen im Denk- und Arbeitsverhalten auflehnen wollen, die Möglichkeit andere Wege zu gehen. Auch wenn die aktuellen Verhältnisse oft noch weit entfernt davon sind, Arbeit und Leben zu vereinen, wird es schon bald möglich sein, selbstbestimmt und flexibel diese beiden essententiellen Bereiche zu vereinen. Das ist die Vision und das Anliegen der coworking-Bewegung.
Das Gute an coworking ist, dass es keine theoretische Blase, sondern ein praktisch ausgerichtetes Anliegen ist. Dieses wird Erfolg haben, wenn sich immer mehr der Fremdbestimmung und Vereinzelung im Arbeitsleben widersetzen, die vielbeschworene work-life-balance einfordern und durch coworking gemeinsam aktiv umsetzen.
September 7th, 2009 at 21:30
“ora et labora”
& die Kids dabei… schöne Idee. Wär auch was für Halle! Schreibt mal weiter, wie es in LE so anläuft. Kann man sicher viel von Euch lernen. Der Feed landet schon mal im Reader…
Alles Gute!
September 14th, 2009 at 08:31
sehr intiresno, danke
September 22nd, 2009 at 06:43
CoWorking für mich bedeutet:
arbeiten, dort wo ich die meiste Kraft erhalte, offene und spontane Gespräche mit anderen möglich sind, sich mit anderen Startups, Freelancern auszutauschen und zu ergänzen.
Voraussetzungen sind WiFi, guter Kaffee und angenehme Arbeitsatmosphäre mit viel Grün und möglichst unterschiedlichen Entrepreneuren, die auch ab und zu im Team gemeinsam Projekte umsetzen.
Hierzu bedarf es für mich eines angenehmen Ortes, der Innovation und Kreativität förmlich befördert, sowie das Betahouse in Cambridge, Self-HUB in Berlin, die persönlich besucht und genutzt habe.
Oktober 2nd, 2009 at 12:12
Hallo,
eine schöne Sache macht ihr da. Wir versuchen auch gerade eine Bürogemeinschaft in Plagwitz aufzuziehen und ich finde das Projekt
daher sehr interessant und nützlich.
PS: wäre das Freelancecamp nicht auch was für euch?
Kostenloser Workshop/Networking/Konferenz (Barcamp)
in Plagwitz am 17. und 18. 10.
WIR SUCHEN NOCH TEILNEHMER!!
http://www.freelancecamp.mixxt.de
Oktober 4th, 2009 at 19:34
Hi Dirk,
wir sind auf jeden Fall dabei und berichten auch übers Coworking. Bis bald!
Oktober 7th, 2009 at 00:29
…. CoWorking in einem etwas größeren gesellschaftlichen Rahmen (den wir ja auch gestern wieder erspüren durften in Meiningen:-)):
https://www.xing.com/net/lean/leane-erfolgsgeschichten-ob-groß-ob-klein-schlank-sollten-sie-sein-63335/ist-das-toyota-produktionssystem-wirklich-gut-24826635/24939234/#24939234
Oktober 8th, 2009 at 21:16
Wenn ich diese Kommentare und die Informationen aus den Gesprächen zum Dresdner LockSchuppen zusammenfasse, komme ich zu dem Schluß, daß CoWorkingSpace eine moderne Variante der Großfamilie sein kann, wie sie bis zur industriellen Revolution im 19.Jh. auch in Deutschland auf den Dörfern existierte.
Es werden Synergieeffekte generiert, die kreative Freiräume entstehen lassen.
Dazu fehlt nur noch die Integration von Rentnern aus Branchen, die zu den Arbeitsfeldern der Mieter passen.
Die Menschen damals wußten schon aus jahrhunderte alter Erfahrung, was der Familie und der Arbeit gut tut.
Oktober 10th, 2009 at 10:29
Hallo Michael,
danke für den Kommentar! Ich denke das siehst Du richtig. Der Gedanke ist mir auch schon ein paar mal durch denk Kopf gegangen. Was machen wir mit unseren Rentnern? Wir werden ja selbst mal welche! Und es wäre wahrlich schön, wenn sich so etwas in Zukunft auch ergeben könnte. Neue soziale Mittelpunkte, Stadteilzentren o.ä. Es kann einfach auch nicht sein, dass wir große Teile unserer Großelterngeneration dazu verdammen, ausschließlich fern zu sehen und Ärzte zu besuchen. Viele Rentner fühlen sich nutzlos, dabei gibt es soviel zu tun. Manchmal werden sie nur deshalb krank.
November 19th, 2009 at 08:46
Hallo Dirk,
habt Ihr schon weitere Informationen zu Eurem coworking-Projekt in Plagwitz?
Dezember 10th, 2009 at 20:19
Hi Dirk,
demnächst gibt es sicher Neues zu unserem Coworking-Space. Wir sind fleißig in den Verhandlungen…Es sind evtl. gut aus mit einem Einzug Anfang nächsten Jahres, ja vielleicht schon im Januar. Falls du Twitter benutzt, follow uns @coworking_le oder benutze den Newsletter. Sobald was fest steht, erfahrt ihr es als erstes;)
Januar 6th, 2010 at 14:26
Ich muss gestehen, auf den ersten Blick dachte ich – ja, klar, Arbeits- oder Bürogemeinschaft, habe ich hier auch, wo ist der Witz? Dank des Betahausbeitrags wurde ich einsichtig und finde es prima. Zumal ich als Lindenauerin die Plattenküche ohnehin zu schätzen weiß.
Nun bin ich erst mal versorgt, aber ich möchte gern auf dem laufenden bleiben. Vor allem aber wünsche ich dem Projekt viel Erfolg!
Viele Grüße
Ingrid
P.S. Bin durch die Mail einer Texttreff-Textine auf Euch aufmerksam gemacht worden.
Februar 12th, 2010 at 14:54
Heya,
ich beobachte euer Treiben schon ne ganze Weile. Habs leider noch nicht zu euch geschafft. Glückwunsch zum futureSax Preis!
Chin Chin, tHOMAS
März 1st, 2010 at 10:40
Lieber Thomas,
vielen Dank für die Glückwünsche.
Was noch nicht kommuniziert wurde auf der Homepage ist, dass es drei Coworking-Initiativen in LE existieren: Rockzipfel, LE Space und Raumkompanie. Letztere haben den futuresax-Preis gewonnen. Uns kannst du verfolgen auf Twitter unter @Raumkompanie. Wir sind erst noch dabei unseren Space in LE aufzubauen. Rockzipfel und LE Space sind in Lindenau.
Wir werden aber bald diese Seite hier auch umstrukturieren und über die einzelnen Initiativen berichten…
Lieben Gruß,
Janet
April 18th, 2010 at 01:53
Hallo, auch von mir herzlichen Glückwunsch zum futureSax Preis!
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