Mit reichlicher und selbstverschuldeter Verspätung, möchte ich hier einen Artikel von Markus Zapke-Gründermann über ein sehr konstruktives Treffen im Le Space veröffentlichen. Vielen Dank für den Artikel:
Am Donnerstag, den 25. März 2010, trafen sich 11 Personen, um im seit zwei Monaten bestehenden Leipziger Coworking Space “Le Space” über gemeinsame Perspektiven zu sprechen. Fast alle sind als Softwareentwickler in verschiedenen Bereichen tätig. Die meisten sind selbstständig, einige arbeiten als Festangestellte oder planen gerade ihre Zukunft.
Entstanden war die Idee zum Treffen aus einzelnen Gesprächen über Perspektiven und gemeinsame Projekte. Dabei wurde schnell klar, dass Coworking und die in Leipzig zur Verfügung stehenden Räume gute Möglichkeiten für eine flexible Zusammenarbeit jenseits der etablierten Agenturen bieten.
Nach einer Vorstellung des Coworking Spaces “Le Space” durch Nico Krause begann die Diskussion über gemeinsame Perspektiven. Alle teilten die Ansicht, dass Coworking viele neue Möglichkeiten bietet, es jedoch an Ideen für eine aktive Zusammenarbeit von Freelancern und Agenturen mangelt. Agenturen und Auftraggeber bleiben beim Coworking bisher außen vor.
Ein Ergebnis der Diskussion war, dass neben klassischen Jellys auch eine Möglichkeit für Agenturen geboten werden sollte, ihre Projekte in den Coworking Space zu bringen. Davon würden sowohl die Agenturen als auch der Coworking Space und die dort arbeitenden Freelancer profitieren.
Für die Agenturen bietet der Coworking Space eine Möglichkeit in Spitzenzeiten Projekte auszulagern und schnell kompetente Freelancer zu finden. Denkbar wäre es sogar, dass Firmen zu dem Team im Coworking Space für die Dauer des Projekts eigene Festangestellte im Space arbeiten lassen.
Für die Nutzer des Coworking Spaces würde der Kontakt mit Agenturen über die Plattform Coworking Space die Gelegenheit bieten, Aufträge anzunehmen, die man alleine nicht abwickeln kann. Für jedes Projekt könnte sich ein Team aus Freelancern bilden, dass die Anforderungen mit den eigenen Fähigkeiten abdecken kann.
In der Diskussion entstanden zwei Kernideen, um so eine Plattform bereit zu stellen:
1. Während eines Jellys einen festen Timeslot (von zum Beispiel zwei Stunden) vorsehen, in denen Vertreter der Agenturen ihre neuen Projekte präsentieren können.
2. Die Erstellung einer Software, die es den Agenturen ermöglicht, ihre offenen Positionen in neuen Projekten im Coworking Space bekannt zu machen. Markus Zapke-Gründemann wird in den nächsten Woche eine solche Software in Zusammenarbeit mit Nico Krause entwickeln.
Alle Teilnehmer wollen auch in Zukunft weitere Treffen in diesem Rahmen durchführen. Diese werden unter anderem in diesem Blog angekündigt.











